Synaesthesia
DOI:
https://doi.org/10.82467/dg.2025.02.240Schlagworte:
Synaesthesia; visual haptics; immersive installation; multisensory, interactive art; materials researchAbstract
Abstract dt.
Die künstlerische Arbeit Synaesthesia untersucht, wie synästhetische Wahrnehmung durch immersive Medien erfahrbar gemacht werden kann. Im Zentrum stehen die Fragen: Wie lässt sich mit dem Sehsinn tasten, und wie beeinflussen sich die Sinne gegenseitig? Inspiriert von der Bauhaus-Pädagogik verbindet das Projekt theoretische Forschung mit künstlerischer Praxis. Die entwickelte Installation schafft einen hybriden Erlebnisraum: Wände und Stoffbahnen bilden Projektionsflächen, auf denen Texturen erscheinen. Sie gehen auf mediale Übersetzungen von Tuschezeichnungen zurück, mit denen Laura Hiebert die texturierten Oberflächen insbesondere von Pilzen erfasst hat. Die Projektionen werden durch die Berührung verschiedener Materialien innerhalb einer mit Sensoren versehenen Tastbox ausgelöst. Sehen und Tasten werden so beständig rückgekoppelt und verschränken sich gegenseitig. Das Ertastete verändert die Wahrnehmung des Gesehenen und umgekehrt.
Abstract engl.
The artistic work Synaesthesia explores how synaesthetic perception can be experienced through immersive media. It addresses the following questions: How can sight be used to touch? And how do the senses influence each other? Drawing inspiration from Bauhaus pedagogy, the project combines theoretical research with artistic practice. The installation creates a hybrid space in which to experience this concept: walls and fabric panels form projection surfaces on which textures appear. These are based on media translations of ink drawings in which Laura Hiebert has captured the textured surfaces of mushrooms in particular. The projections are triggered by touching different materials inside a sensor-equipped touch box. Seeing and touching are thus constantly intertwined and fed back. What is felt changes the perception of what is seen, and vice versa.
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