Über die Zeitschrift
Dialoge über Gestaltung, das sind immer schon zwei Stimmen, die miteinander im Gespräch sind. Denn Gestaltung ist sowohl Praxis als auch Theorie. Sie ist Tun und Denken, besteht zudem aus tacit und explicit knowledge, selbst wenn der Austausch dieser beiden Seiten von Gestaltung oft von Monologen, Missverständnissen, sogar Schweigen bestimmt ist. Ohne diese durchaus produktiven Kommunikationsstörungen im Fluss der Dinge, Wörter und Gedanken zwanghaft überwinden zu wollen, beanspruchen die Dialoge über Gestaltung, immer wieder neu ins Gespräch zu kommen und auch zu bleiben. Dazu sieht jedes Themenheft Beiträge aus einer weit gefassten, Design, Künste, Philosophie und Soziologie einbeziehenden Theorie der Gestaltung vor. Diese Beiträge treten jeweils in einen Dialog mit gestalterisch-künstlerischen Projekten, die am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld entstanden sind und sich in ihrer eigenen Sprache zu den Themen der einzelnen Ausgaben verhalten. Wie es das griechische Wort dialogos (aus dia/durch, hindurch, auseinander und logos/Wort, Rede) und seine Begriffsgeschichte sagen, liegen in den Abständen, die sich nicht nur zwischen Wörtern, sondern auch zwischen Wörtern und Dingen, zwischen dem Gesagten und dem Gezeigten auftun, neue Möglichkeiten des Verstehens und Erkennens.
Die Dialoge der Gestaltung sind frei im Internet zugänglich. Die Themenhefte der Zeitschrift zu einem aktuellen Aspekt der Gestaltung und künstlerischen Forschung erscheinen regelmäßig einmal im Jahr. Internationale Beiträge sind in den Ausgaben der Zeitschrift vorgesehen. Die Themen der einzelnen Ausgaben werden durch die jeweiligen Redaktionsteams festgelegt. Individuelle Einreichungen werden nur im Rahmen der Themenhefte angenommen. Je nach Themenschwerpunkt kann zusätzlich ein Call for Paper ausgeschrieben werden.
Die Zeitschrift sieht ein Editorial Review durch die Herausgeber:innen und Mitglieder des Redaktionsbeirats vor.
Die Herausgeberinnen
Kirsten Wagner, Anna Zika
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Dialogues on design always involve two voices in conversation with each other. This is because design encompasses both practice and theory. It is action and thought, and consists of tacit and explicit knowledge, even if the exchange between these two sides of design is often dominated by monologues, misunderstandings, and even silence. Rather than trying to overcome these productive disruptions to communication, Dialogues on Design strives to re-enter and remain in conversation. To this end, each thematic issue features articles from a broad theory of design encompassing design, the arts, philosophy, and sociology. These theoretical contributions engage in dialogue with creative and artistic projects developed at the Faculty of Design and Arts at Bielefeld University of Applied Sciences and Arts, which address the topics of the individual issues in their own language. As the Greek word dialogos (from dia/through, across, apart and logos/word, speech) and its conceptual history suggest, new possibilities for understanding and knowledge lie in the gaps that open up not only between words, but also between words and things, between what is said and what is shown.
The Dialogue on Design journal is freely accessible online. Thematic issues focusing on current aspects of design and artistic research are published regularly once a year. The journal features international contributions. The topics of each issue are determined by the relevant editorial team. Submissions are only accepted within the framework of the special issues. Depending on the thematic focus of the issue, a call for papers may also be announced.
The journal provides for an editorial review by the editors and members of the editorial advisory board.
Editors
Prof. Dr. Kirsten Wagner
Prof. Dr. Anna Zika

